Welches Hundefutter ist das richtige?

Welches Hundefutter ist das richtige?

Welches Hundefutter ist das richtige? Ein einfacher Ratgeber für Hundehalter

Die Auswahl an Hundefutter ist groß: Trockenfutter, Nassfutter, getreidefreie Sorten, Sensitive-Futter, Welpenfutter oder Spezialfutter für ältere Hunde. Doch welches Futter passt wirklich zum eigenen Hund?

In diesem Ratgeber zeigen wir dir, worauf du bei der Auswahl achten solltest.

1. Das Alter des Hundes berücksichtigen

Der Nährstoffbedarf eines Hundes verändert sich im Laufe seines Lebens.

Welpen benötigen besonders energiereiches Futter mit einer ausgewogenen Versorgung an Eiweiß, Mineralstoffen und Vitaminen, damit sich Knochen, Muskeln und Organe gesund entwickeln können.

Ausgewachsene Hunde benötigen ein Futter, das zu ihrem Aktivitätsniveau, Gewicht und ihrer Größe passt.

Senioren profitieren häufig von leichter verdaulichem Futter und einer angepassten Energiezufuhr.

2. Größe und Aktivität spielen eine wichtige Rolle

Ein kleiner, aktiver Hund hat andere Anforderungen als ein großer Hund mit wenig Bewegung.

Achte deshalb unter anderem auf:

  • Körpergewicht

  • Größe und Rasse

  • tägliche Bewegung

  • Alter

  • individuellen Energiebedarf

Die Fütterungsempfehlung auf der Verpackung bietet eine gute Orientierung. Die tatsächliche Menge sollte jedoch immer an den individuellen Hund angepasst werden.

3. Trockenfutter oder Nassfutter?

Beide Futterarten haben ihre Vorteile.

Trockenfutter

Trockenfutter ist einfach zu portionieren, lange haltbar und praktisch für den Alltag.

Nassfutter

Nassfutter enthält deutlich mehr Feuchtigkeit und wird von vielen Hunden besonders gerne gefressen.

Auch eine Kombination aus Trocken- und Nassfutter kann möglich sein, sofern die Gesamtfuttermenge entsprechend angepasst wird.

4. Auf die Zutaten achten

Ein Blick auf die Zusammensetzung lohnt sich.

Je nach Hund können beispielsweise folgende Eigenschaften interessant sein:

  • hoher Fleischanteil

  • Monoprotein

  • getreidefrei

  • zuckerfrei

  • glutenfrei

  • Sensitive-Rezeptur

  • bestimmte Proteinquellen wie Lamm, Huhn oder Fisch

Nicht jede Eigenschaft ist automatisch für jeden Hund besser. Entscheidend ist, wie gut das Futter zum individuellen Tier passt.

5. Was bedeutet Monoprotein?

Bei Monoprotein-Futter stammt das tierische Protein im Wesentlichen aus einer einzigen Proteinquelle.

Solche Produkte können besonders interessant sein, wenn ein Hund empfindlich auf bestimmte Zutaten reagiert oder die Ernährung gezielt übersichtlich gehalten werden soll.

6. Futter langsam umstellen

Wenn du das Hundefutter wechselst, solltest du die Umstellung möglichst nicht abrupt durchführen.

Eine schrittweise Umstellung über mehrere Tage kann helfen, die Verdauung des Hundes an das neue Futter zu gewöhnen.

Dabei wird nach und nach mehr vom neuen Futter unter das bisherige Futter gemischt.

7. Jeder Hund ist individuell

Es gibt nicht das eine perfekte Hundefutter für alle Hunde.

Ein gutes Futter sollte zum Alter, Gewicht, Aktivitätsniveau und zu den individuellen Bedürfnissen deines Hundes passen.

Beobachte deshalb auch, wie dein Hund auf das Futter reagiert. Fell, Verdauung, Gewicht, Aktivität und allgemeines Wohlbefinden können wichtige Hinweise geben.

Fazit

Bei der Wahl des richtigen Hundefutters solltest du nicht nur auf Marke oder Verpackung achten. Alter, Größe, Aktivität, Zusammensetzung und individuelle Verträglichkeit sind entscheidend.

In unserem Shop kannst du Hundefutter nach verschiedenen Eigenschaften und Bedürfnissen auswählen und so schneller passende Produkte für deinen Hund finden.

Hinweis: Bei gesundheitlichen Problemen, Allergien oder speziellen Ernährungsanforderungen solltest du die Fütterung mit einer Tierärztin oder einem Tierarzt abstimmen.